Inside Hochschober

NEU im Hochschoberblog: Unsere offizielle Hochschober-Bloggerin Julia Leeb

Julia auf Reisen- Finnland-Tour

Hallo liebe Hochschober Freunde!

Heute möchte ich über ein etwas persönlicheres Thema, nämlich über meine Reise nach Finnland im Februar schreiben.

Ich und 13 andere, durch ein Testverfahren ausgesuchte Schüler aus den 4.-7. Klassen meiner Schule, durften am 13. Februar mit einem Physik Professor und einer Englisch Professorin unserer Schule nach Finnland reisen. Das Ziel unserer Reise, die mit dem Zug quer durch Deutschland, Dänemark und Schweden ging, war der Ort „Sodankylä“ in Lappland, nördlich des Polarkreises. Es waren drei kurze Nächte in engen Schlafwägen von unterschiedlichen Zügen und 4 Tage, an denen wir Städte wie Stockholm, Kopenhagen, Lulea und Kemi  besichtigten.  Als wir am 16. Februar endlich in Sodankylä,  in unseren Appartements ankamen, war die Freude natürlich sehr groß, unter anderem, weil uns unser Gepäck, das wir zwei Wochen vorher schon verschickt hatten, dort erwartete.

Ich teilte ein Appartement mit vier Freundinnen und die erste Frage, die wir uns stellten war, was wir uns denn zu Essen machen würden. Auf unsere Talente beim Kochen will ich ehrlichgesagt nicht näher eingehen, weil das teilweise sehr peinlich wäre.

Am Tag nach unserer Ankunft durften wir erst einmal ausschlafen und sind dann alle gemeinsam in einen finnischen Supermarkt gegangen, um uns Lebensmittel zu kaufen. Am Nachmittag führte und unser Professor durch den Ort und wir lernten Sodankylä ein bisschen näher kennen.

Am Sonntag fuhren wir nachmittags zu einem „Berg“ namens Luosto, wo man unter anderem auch Skifahren kann, aber wir sind nur eine Stunde auf den Berg gegangen und hatten einen wunderschönen Ausblick auf die weiten Ebenen Lapplands. An diesem Abend hieß es gegen Mitternacht: „Alle raus aus den Appartements, es besteht die Chance auf Polarlicht,“ und tatsächlich sahen wir ganz zarte Nordlichter.

Den Montag verbrachten wir größtenteils in einem finnischen Gymnasium, zu dem wir bei -27 Grad eine halbe Stunde zu Fuß hingehen mussten und begleiteten den Physik-, Mathe- und Englischunterricht und lernten Schüler und Lehrer kennen. Am Morgen, auf dem Weg in die Schule, sind durch meinen Atem meine Wimpern eingefroren, was ein sehr komisches Gefühl ist, weil man denkt, dass man dann nicht blinzeln kann.

Auch an diesem Abend sahen wir Polarlichter, die diesmal schon ziemlich stark waren.

Am Dienstag ging es schon früh auf zu einer Waldschule nach Vuotso, die schon im Land des Volkes der Samen liegt. In diese Schule gehen 22 Schüler im Alter von 5 bis 14 Jahren, die in Fächern wie „Sami Language“, „Finnisch“ und anderen Pflichtfächern von nur ein paar Lehrern unterrichtet werden.  Diese Schule liegt sehr abgelegen, inmitten von herrlicher Stille. Hier und da hört man Huskys aus einer Zucht für Schlittenhunde bellen, aber sonst ist es sehr still. Die Lehrer dieser Schule brachten uns ihrer samischen Kultur durch Musik und Tänze, bei denen wir natürlich mittanzen mussten, nahe.

Von Vuotso fuhren wir am Nachmittag weiter nach Tankavaara in ein Goldmuseum und zum Zentrum des Nationalparks „Urho-Kekkonen“. Total müde stiegen wir dann wieder in den Bus nach Sodankylä und fielen abends nach einem Saunagang ins Bett.

Am Mittwochmorgen machten wir uns auf den Weg in eine Berufsschule, wo wir den Schülern anhand von Präsentationen Österreich, unsere Kultur, Bräuche und unsere Schule vorstellten. Wir wurden dann von der Direktorin am Schulgelände herumgeführt und sahen Mechatronikern und Hebammen beim Lernen zu.

Ich muss sagen, dass mir persönlich das Essen in den finnischen Schulkantinen nicht gut geschmeckt hat. Wir konnten nie wirklich identifizieren was das war, was vor uns auf dem Teller lag und somit gaben wir uns meistens mit Brot, Salat ohne Dressing und Wasser zufrieden.

Am Nachmittag starteten wir in den Appartements große Backsessions für eine Kulturpräsentation in einem Gymnasium. Jeder hatte sich schon zu Hause ausgedacht, was er denn typisch österreichisches backen wolle. Von Reindling, über Apfelkuchen, Kaiserschmarren und Milchzopf, bis hin zu Zimtschnecken und Palatschinken, war alles dabei. Das Backen erwies sich jedoch als äußerst schwierig, da wir weder eine Waage, noch einen Messbecher hatten und so mussten wir die Zutaten in Löffeln messen. Gegen 10 Uhr abends war dann aber alles fertig…..auch wir waren fertig und müde.

Der nächste Tag begann damit, dass wir zum „Sodankylä geophysical observatory“ fuhren, wo wir uns einen zweistündigen Vortrag von einem dort forschenden Professor anhörten. Es ging dabei um Themen wie „Space Environment affects human society“, „Energetic particle precipitation“ oder „Electrical Power Transmission“. Abschließend führe er uns noch am Gelände des Instituts herum und zeigte und die unterschiedlichsten Maschinen zur Überwachung der Erdatmosphäre.

Von dort aus fuhren wir direkt zum Gymnasium und stellten vor ca. 120 Schülern und Lehrern  unsere Schule, Kultur etc. vor. Im Anschluss daran durften die finnischen Schüler die Ergebnisse unserer Backsession vom Vortag kosten und waren äußerst begeistert. Zurück in den Appartements durften wir uns dann endlich entspannen und wurden am Abend noch von wunderschönem Polarlicht überrascht.

Am Freitag Vormittag waren wir wieder im Unterricht dabei, am Nachmittag durften wir im Ort Souvenirs kaufen, besuchten eine Volkstanzgruppe und abends packten wir auch schon wieder unsere Koffer, weil wir sie am nächsten Tag in Kisten verstauen und auf Paletten stapeln mussten, damit sie wieder nach Hause geschickt werden konnten.

Am Samstag fuhren wir zu einer Rentierfarm nach Rajala, machten mit den Besitzern der Rentiere im Wald ein Lagerfeuer, tranken Tee und durften mit einem Rentierschlitten fahren.  Dort hatte es -33 Grad und noch nie in meinem Leben war mir so kalt. Wir wurden alle 10 Minuten dazu aufgefordert durch den Wald zu laufen, damit wir unseren Stoffwechsel wieder in Schwung bringen, um nicht zu erfrieren.

Am Abend brauchte uns unser Professor bei typisch finnischen Lachs zuzubereiten.

Am Sonntag um 11 Uhr mussten wir dann die Appartements räumen und stiegen in einem Bus, der uns zum Polarkleis, genauer gesagt zum Dorf von Santa Claus, brachte. Diese Touristenattraktion besteht hauptsächlich aus Shops, in denen man von Tassen über T-Shirts bis hin zu Postkarten alles kaufen kann, das etwas mit Santa zu tun hat.

In Rovaniemi schauten wir uns noch das arktische Museum an und stiegen dann in den Nachtzug nach Turku, wo wir am nächsten Tag auf eine Fähre stiegen und einen ganzen Tag lang, durch die Schären fahrend, in Cocktailbars und Kaffees am Schiff verbrachten, bis wir dann in Stockholm wieder an Land gingen.

Von Stockholm ging es mit dem Nachtzug nach Malmö, über die Öresundbrücke nach Kopenhagen und von dort aus nach Hamburg. Dort schauten wir uns den Hafen an, gingen in ein Fischresaturant und fuhren über Nacht nach Wels und von dort aus nach Spittal an der Drau.

Fast so groß wie die Freude wieder zu Hause zu sein, war die Wehmut, dass die Reise vorbei war und man jetzt wieder in den Alltag eintauchen musste.

Ich kann abschließend nur sagen, dass ich froh bin, diese Reise gemacht zu haben, weil sie mich einerseits mit meinen Freunden sehr zusammengeschweißt hat und mich andererseits sehr selbstständig und in gewisser Weise auch erwachsen gemacht hat. Sechs Nächte in engen Liegewägen zu verbringen ist nicht immer angenehm und bequem und manchmal ist man kurz davor jemanden vor Wut anzuschreien, weil er nicht das macht was man will, aber man lernt, nicht immer seine eigenen Bedürfnisse in   den Vordergrund zu stellen.

Jede Reise lässt einen reifen, weil man neue Leute kennenlernt, die einen inspirieren, andere Kulturen erfährt, lernt Kompromisse einzugehen und auch andere Perspektiven im Leben bekommt.

Nach dem langen, kalten Winter freue ich mich jetzt mit Ihnen auf die warme Jahreszeit und werde mich beim nächsten Blog-Beitrag ganz sicher mit einem frühlings-frischen Thema bei Ihnen melden.

Bis bald & liebe Grüße vom Berg

Ihre Julia

„Skivergnügen im Winterwonderland“

Hallo liebe Hochschober Freunde!

Heute  möchte ich Ihnen etwas über meine liebste Beschäftigung im Winter – nämlich über das Skifahren auf der Turracherhöhe erzählen.

Für mich hat das Skifahren auf der Turrach schon immer eine besondere Bedeutung. Ich durfte dank meiner Eltern schon viele große Skigebiete wie Kitzbühel oder Saalbach-Hinterglemm kennen lernen aber auf der Turrach fühle ich mich einfach zu Hause. Vielleicht liegt es daran, dass ich hier aufgewachsen bin, vielleicht aber auch daran, dass ich jede Piste kenne…..aber das ist ja eigentlich egal…ich liebe es einfach auf der Turracherhöhe Skizufahren.

 

Wenn ich morgens aufstehe und sehe, dass das Wetter schön ist, oder ich mit jemandem zum Skifahren verabredet bin, bin ich innerhalb von 20 Minuten mitten im Skigebiet, was meiner Meinung nach ein echtes Privileg ist, das nicht jeder hat.

Mein Bruder bevorzugt es natürlich im Funpark an seinen Sprüngen zu feilen während man mich eher fürs „normale“ Skifahren begeistern kann, aber manchmal fahre ich durchaus mit ihm im Funpark. Meine momentane Lieblingsabfahrt ist die Turrachbahn oder auch der Kornock. Ich kann mich erinnern, dass ich als Kleinkind, das gerade mal Skifahren konnte schon mit meiner Mama die schwarze Piste der Turrachbahn gefahren bin, was damals eine Tortur für mich war (meine Mama streitet das natürlich ab, aber ich weiß ganz genau, dass ich mit ihr da runter gefahren bin) ;-).

Mein Vater und ich haben schon eine Art Routine entwickelt, die wir immer fahren wenn wir gemeinsam Skifahren gehen.  Vom Hotel zur Panoramabahn, dann zur Schafalm, über den Kornock,  den Wildkopflift und die Zirbendwaldbahn dann zur Turrachbahn und zum Schluss über einen Ziehweg direkt zum Hotel. Oft Essen wir auch auf der Almzeithütte zu Mittag und lassen den Skitag bei einem Alm-Burger…für mich einem VEGGIE Burger….und einem Bier…….naja…ich eher bei einem Almdudler ausklingen. Von der Almzeithütte können wir quasi bis vor den Hoteleingang fahren, unsere Ski ins Basislager stellen und sind wieder zu Hause im Hotel.

Nach dem Skivergnügen gönne ich mir dann auch sehr gerne einen Sprung ins warme See-Bad- ganz nach dem Motto „Weiß & Heiß“.

In diesem Sinne sende ich tief winterliche Grüße vom Berg!

Ihre Julia Leeb

 

Silvester & der Jahreswechsel im Hochschober

Hallo liebe Hochschober Freunde!

Pünktlich oder fast pünktlich zum Jahresauftakt möchte ich Ihnen ein gutes neues Jahr wünschen und natürlich das Beste für 2018.

Wenn das alte Jahr vorüber geht und das neue beginnt, ist es auch für mich immer ein ganz spannender Moment. Ich überlege, wie war das Jahr 2017, was waren meine persönlichen Highlights… und dann fällt mir auf, wie schnell das Jahr eigentlich vorüber war. Jetzt gibt es aber wieder 365 neue Chancen und Momente auf welche ich mich sehr freue. Was wird das Jahr 2018 wohl alles mit sich bringen?

Heute möchte ich Ihnen einen Einblick geben, wie ich persönlich den Jahreswechsel erlebt habe und wie überhaupt eine Silvesterparty auf 1765m aussieht.

Wenn der letzte Tag des Jahres anbricht, frage ich mich dann oft, was sind denn eigentlich meine Vorsätze für das neue Jahr? Und werde ich sie überhaupt einhalten? Oder ist es so wie bei den meisten, dass die guten Vorsätze dann schneller weg sind, als sie begonnen haben.

Schon am 31. in der Früh herrscht im Hochschober eine besondere Stimmung. Es wird festlich dekoriert, in unserer Küche wird fleißig der Kochlöffel geschwungen und aus Gemüse die schönsten und wohl größten Kunstwerke geschnitzt. Die Servicemitarbeiter bereiten die Tische elegant dekoriert für den Abend vor. Die Hausdame wirft noch die letzten prüfenden Blicke auf Teppich und Fenster. Alle sind in Vorbereitung für den besonderen Abend.

Seit 4 Jahren kommt eine meiner allerbesten Freundinnen mit ihrer Familie zu uns und wir feiern gemeinsam Silvester.

Meistens gehen wir am Vormittag Skifahren und kommen zum Mittagessen ins Hotel zurück. Den Nachmittag verbringen wir im Hamam, im Felsen-Bad und am Jungbrunnen, wo wir immer Kaffee trinken (oft auch mit unseren Brüdern) um die Nacht zu überstehen.

Der letzte Tag im Jahr, die letzte Chance im Jahr 2017 uns von unserer besten Seite zu zeigen, wobei wir uns immer schon am Vortag Gedanken über die Outfits machen. Ich habe mich heuer für ein schicken Plisseerock und ein elegantes Oberteil entschieden.

Noch schnell checken ob Frisur und Outfit sitzt und dann sind wir schon am Weg zum stilvollen Champagner Empfang in der Kaminhalle. Wir beobachten die Gäste und sind begeistert, wie schön sich alle herausgeputzt haben. Musik erklingt und jetzt ist uns klar, die letzten Stunden des Jahres sind angebrochen.

Langsam können wir es auch kaum mehr erwarten uns endlich auf die „Gaumenfreuden zum Jahresausklang“ zu stürzen. Küchenchef  Bernhard Jessenitschnig und das fleißige Küchenteam hat wieder ein wahres kulinarisches Kunstwerk geschaffen. Mein persönliches Highlight am Silvesteressen ist die Sushi Bar im Feinkostladen und natürlich auch das Buffet mit den Desserts (Schokobrunnen, Pralinen, Sorbet , etc).Weiter geht es mit den Hauptgängen beim Rundgang durch die Küche. Ausgewählten Käse mit dazu passenden Chutneys gibt es ebenfalls in der Küche und den süßen Schluss mit Crepes & Eissalon sowie süßen Früchtchen am Schokobrunnen wieder am Buffet. Eine kreative Variation von der Valrhona Schokolade wird dann nochmal aus der Patisserie serviert.

Nachdem wir jetzt wirklich viel und gut gegessen haben sind wir bereit für die Silvsterparty im Jugendclub.

Cocktails von unseren Barkeepern dürfen natürlich nicht fehlen und mein momentan liebster (alkoholfreier 😉 ) Cocktail ist „Sweet Love“ .

Ab 21.00 Uhr legt DJ Felix auf. Der Sohn von einem sehr lieben Stammgast von uns. DJ Felix spielt die BESTE Musik überhaupt und da kann man schon seine Dancemoves zeigen. Ganz traditionell gehe ich natürlich auch zum Bleigießen um vielleicht schon den ersten Einblick in das Jahr 2018 zu bekommen. Dieses Jahr habe ich eine Sense gegossen…… na super ……!

Jedes Jahr gibt es eine Überraschung für die Gäste. Unter dem Motto „Machen Sie Ihr Spiel“ wurde heuer die Kaminhalle in ein kleines Casino mit Roulette-Tisch „rien ne va plus“ verwandelt.

Der Abend ist verflogen wie im Flug, wir schauen auf die Uhr und es sind tatsächlich die letzten Minuten vom Jahr 2017 angebrochen. Auf einmal hören wir nur noch 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 und Prosit Neujahr.

Das war´s, Silvester 2017 ist vorüber und wir sind in das Jahr 2018 gerutscht. Ich habe gar keine Zeit über meine Vorsätze nochmal nachzudenken, denn schon ertönen die Klänge vom traditionellen Mitternachtswalzer. 1,2,3 …1,2,3 und schon schwingen wir das Tanzbein und freuen uns einfach nur auf 365 wundervolle Tage & neue Chancen.

Jetzt wünsche ich Ihnen nochmal das BESTE für 2018 und Sie können sich auch in diesem Jahr auf viele spannende Blogbeiträge von mir freuen.

An der Stelle grüße ich noch Antonia, Max, Silke und Arndt, mit denen wir jedes Jahr ein unvergesslich schönes Silvester und tolle Winterferien verbringen!

Bis bald!

Liebe Grüße vom Berg!

Ihre Julia Leeb

Vegan & Vegetarisch – warum eigentlich?

Vor ca. 1 ½ Monaten habe ich auf Facebook ein Bild einer verletzten Kuh gesehen und den Text darunter gelesen, in dem es darum gegangen ist, was Menschen den Tieren in einer Massentierhaltung antun. Das Lesen dieses sehr emotional geschriebenen Textes, hat mich schon nach den ersten Zeilen zum Weinen gebracht, weil er mich so berührt hat. Von diesem Zeitpunkt an, war für mich klar, dass ich kein Fleisch mehr essen möchte. Das ist auch das Thema des heutigen Blog-Posts. Weder möchte hiermit nicht sagen, dass Fleisch schlecht ist, noch, dass ich will, dass Sie auch zum Vegetarier werden.

Vor kurzem hat im Hochschober ein Pionier der veganen und vegetarischen Lebensweise einen Vortrag über die „7 Geschenke der vegetarischen und veganen Ernährung“ gehalten, die ich heute aus meiner Sicht erklären möchte:

Geschenk Nr. 1:

Das unmittelbarste Geschenk beim veganen und vegetarischen Essen sind der Geschmack und der Genuss. Wer glaubt, ein „richtiges Essen“ müsse Fleisch beinhalten, wird beim Essen eines Gemüse-Risottos oder einer vegetarischen Frühlingsrolle eine echte Geschmacks-Explosion erleben und erstaunt sein.

Geschenk Nr. 2:

Das Wohlbefinden nachdem man etwas Fleischloses gegessen hat ist natürlich ein anderes als wenn man einen Schweinsbraten mit Semmelknödel isst. Man fühlt sich leichter und nicht so voll und müde wie nach einer fleischhaltigen Mahlzeit. Ich spüre es beim Lernen und wenn ich mich konzentrieren muss, dass mir die fleischlose Kost einfach besser bekommt und mich leistungsfähiger macht.

Geschenk Nr. 3:

Einer der wichtigsten Aspekte der vegetarischen Lebensweise ist die Gesundheit. Dadurch, dass man kein Fleisch zu sich nimmt, bekommt der Körper auch weniger Fett zugeführt, was bei Menschen mit starkem Übergewicht zum Gewichtsverlust führt. Verbunden mit Übergewicht sind Erkrankungen am Herzen, die durch Vegetarismus auch vermindert werden können. Bei einer weltweiten vegetarischen Ernährung könnte die Sterberate um sieben Prozent sinken, was bedeuten würde, dass es jährlich gut sieben Millionen weniger Tode aufgrund von Übergewicht oder Herzerkrankungen gäbe.

Geschenk Nr. 4:

Der wichtigste Grund warum ich kein Fleisch mehr esse ist, die Empathie gegenüber den Tieren. Ich möchte nicht, dass ich Lebewesen esse, die, genau wie wir Menschen ein Schmerzempfinden, ein Gehirn und eine Seele haben. Egal ob in Massentierhaltungen oder sonst wo, diese Tiere werden nicht artgerecht behandelt. Ja, Tiere werden dafür gezüchtet, dass die Menschen sie essen, aber dafür sind sie mit Sicherheit nicht entstanden, schließlich waren Tiere viel früher auf der Erde als wir Menschen . Jedes Tier hat meiner Meinung nach, das Recht gesund und ohne Schmerzen zu leben und dieses Leben sollte nicht im Schlachthof enden.

Geschenk Nr. 5:

Als nächsten Schritt geht es um die Verantwortung von uns allen für unseren gemeinsamen Globus: Durch eine größere Zahl an Vegetariern würden auch das Klima und die Erderwärmung entlastet werden. Die Tierhaltung stößt insgesamt mehr Treibhausgase aus, als alle Flugzeuge, Züge und Autos zusammen. Eine einzige Kuh bläst täglich 300-500 Liter Methangas in die Luft, das 25 Mal schädlicher für das Klima ist, als Kohlendioxid. Würden also mehr Menschen zu Vegetariern werden, würden weniger Kühe gezüchtet werden, was bedeutet, dass dann weniger Methan in der Luft wäre und das wiederum würde im Kampf gegen den Klimawandel helfen. Um einen Kilo Fleisch zu produzieren, braucht man 22 Kilo Getreide und mehr als 50000 Liter Wasser. Auch die Abholzung der Wälder für Weideflächen, belastet die Klimabilanz von jedem „Fleischesser“.

Mit den Geschenken Nr. 6 und Nr. 7 kann ich persönlich nicht so viel anfangen. Es geht da um den „Inneren Frieden“ und die „Erleuchtung“ J Aber wenn jemand sich auf diese Suche & Reise begeben hat, wird ihm der Verzicht auf tierische Produkte sicher dienlich sein.

Alle diese Faktoren bewirken, dass man sich als Vegetarier gut fühlt einem, weil man weiß, dass man etwas für die Welt, für sich und die Tiere tut. Zwar sind nur 30% der Bevölkerung auf der Erde Vegetarier und dieser Trend entwickelt sich eher in die entgegengesetzte Richtung. Ein Umstieg von heute auf morgen ist also unwahrscheinlich, aber wir alle können zu einem besseren Klima beitragen, indem wir Fleisch nicht in Mengen konsumieren und darauf achten Lebensmittel nicht wegzuschmeißen.

Wie lange ich es durchhalte, kein Fleisch zu essen, weiß ich noch nicht. Im Moment fühle ich mich gut dabei. Und – unter uns gesagt – im Hochschober bin ich natürlich mit meinen Ernährungs-Grundsätzen direkt an der Quelle wenn es darum geht, gesund und bewusst zu essen. Wenn ich eines Tages selbst für mich einkaufen und kochen muss, wird es wohl etwas schwieriger werden. Aber bis dahin ist ja noch ein bisschen Zeit

Also – bis ganz bald!

Liebe Grüße vom Berg!

Ihre Julia!

Schnurrende Samtpfoten…die gestiefelten Kater vom Hochschober

Hallo liebe Hochschober-Freunde! Hier bin ich wieder, Ihre Julia! Mit dem Oktober-Update und einem Blick hinter die Kulissen im Hochschober!

Heute möchte ich Ihnen von zwei ganz besonderen Mitbewohnern erzählen, die seit sieben Jahren einen wichtigen Platz in unserer Familie einnehmen, von den Kätzchen Kitty und Lilly.

Geschichten von berühmten Hotel-Katzen gibt es einige zu erzählen. So lebt im New Yorker „Algonquin Hotel“ seit 1930 immer eine Hotelkatze namens „Matilda“. Derzeit handelt es sich um „Matilda III“, die eigentlich die Zehnte ist. Sie hat einen eigenen Fanclub, bekommt Fanpost und Einträge auf der Facebook-Seite des Hotels und thront mit Halsband und Leine am Empfangstresen des genommierten Luxushotels. Ein eigenes Zimmer mit Roomservice soll es dort auch geben.

Und dann gibt es da noch „Fa-Raon“, eine birmanische Tempelkatze, die im Pariser „Le Bristol“ residiert. Wer von Ihnen „Madame Duchesse“ aus den Aristocats kennt, weiß wovon ich spreche.

Ganz anders unsere Katzendamen Kitty & Lilly. Sie stammen ursprünglich aus dem Salzburgischen und wurden aufgrund einer Tierhaarallergie in ihrer Herkunftsfamilie nach Kärnten auf den höchstgelegenen Bergbauernhof, zum „Hochsinner“, übersiedelt. Just zu dieser Zeit hatte meine Mama eine schwache Minute und erlaubte uns, uns nach Kätzchen dort umzusehen. Mein Bruder Daniel und ich hatten gleich jeder seinen „Wunsch-Stubentiger“ ausgemacht – für mich ein Kätzchen und für Daniel ein Katerchen. Als wir damit bereits glücklich ins Auto stiegen, sprang der Kater plötzlich zurück in die Freiheit des Bergbauernhofes und wir mussten uns rasch einen würdigen Ersatz suchen. So kamen Kitty (dunkler getigerte) und Lilly (die heller getigerte) im Herbst 2010 auf die Turracherhöhe.

Die ersten Jahre lebten die jungen Katzendamen als Hauskatzen in unserer Wohnung. Ihre jugendlichen Flegeljahre haben uns eine durchgekratzte Couch-Garnitur und meiner Mama eine Serie neuer Schuhe gekostet. Wir haben ihr immer gesagt, sie solle es nicht „persönlich nehmen“ dass sie sich ausschließlich an ihrem Eigentum vergnügt haben. Mit der zunehmenden Reife ist das Markieren der Schuhe auch vorüber gegangen.

Die ersten Ausflüge unternahmen die samtigen Mitbewohner über das Dachfenster im 4. Stock hinaus auf die diversen Flachdächer des Hochschobers. Wobei wir rasch merkten, eine war die Mutige & Forsche, die andere die vorsichtigere, die sich erst auf das Dach traute, nachdem ihre Schwester mehrmals heil zurückgekommen war. Kittys Vorsicht ging aber eine waghalsige Rettungsaktion von Hausmeister Slavojko mit Feuerleiter übers Dach voraus, wo er die kleine Ausreißerin an der Dachschräge hängend bergen musste. Ihre anfängliche Vorsichtigkeit ließ aber bald nach und es schien als hätte sie aus ihrem Fehler gelernt……dachten wir zumindest.

Seit wir vor drei Jahren aus dem ehemaligen „Adlerhorst“ im Bergkristall-Trakt in den Bergkönig-Trakt gesiedelt sind, steht den beiden Samtpfoten eine Katzenklappe für den vierbeinigen Freigang zur Verfügung. Nächtliche Ausflüge wurden zur Routine und wenn ein Kätzchen mal nicht, schnurrend und hungrig am Morgen auf ihr Gourmet-Nassfutter wartete, machte niemand mehr ein Drama daraus. Vor ca. 3 Jahren jedoch, verschwand Kitty eines abends und ich machte mich am Morgen darauf, auf die Suche nach ihr.

Wir ahnungslosen Kinder dachten zuerst, dass Kitty & Lilly nun WILDkatzen geworden seien und sich nachts jagend und raufend in den nahe gelegenen Wäldern herum treiben würden. Recht bald machten uns aber Gäste darauf aufmerksam, dass die schnurrenden Mitbewohner aber bevorzugt am Alpenstrand, beim See-Bad und – STRENGSTENS VERBOTEN – im Schlafsack ihr Quartier zum ausgiebigen Tagschlaf ausgesucht hätten. Sofort wurden „Verbots-Tafeln“ aufgestellt, die Katzen engagiert und entschieden aus dem Schlafsack verscheucht und unsere Gäste darüber informiert, dass sie den treuherzig rollenden Katzenaugen widerstehen müssten und es absolutes Zutrittsverbot für den Schlafsack gibt. Trotz der drastischen Maßnahmen gibt es viele Gäste, die, die wärmenden, flauschigen und schnurrenden Katzen-Körperchen liebend gerne zum Einkuscheln & Wohlfühlen mit auf die Wasserbetten nehmen, um sich dort vom süßen Nichtstun der Vierbeiner anstecken zu lassen. Von Zeit zu Zeit werden Kitty und Lilly aber auch wieder im Haus eingesperrt, wenn nämlich ein Gast seine Allergie bei uns meldet. Dann heißt es für die Dauer des Aufenthaltes: „Klappe zu. Katzen drin“ :- ) Und zum Protest müssen wieder Mamas Schuhe und unsere Couch herhalten. Aber – und da sind wir uns alle einig – das sind uns die beiden Katzen einfach wert!

Liebe Grüße vom Berg!

Ihre Julia Leeb

Hallo ich bin´s wieder liebe Hochschober-Freunde – Ihre Julia

Und bevor es los geht mit meinem neuen Blogbeitrag möchte ich mich einmal für zahlreichen Klicks auf meinen ersten Beitrag bedanken. Ich habe nur so gestaunt und mich richtig gefreut.

Heute nehme ich Sie mit auf eine Reise zu meinen ganz persönlichen Hotspots im Hochschober. Wo ist was los ? 🙂

Ich liebe es, eine Zeit lang einfach nur im Felsen-Bad zu liegen und in die Berge zu schauen und meistens bin ich in den Pools bis der Wellnessbereich zusperrt. Mein Lieblingspool ist der mittlere, weil er am wärmsten ist und es in ihm eine Liegefläche gibt. Wenn Freunde bei mir sind dann sitzen wir meistens in diesem Pool und reden über Gott und die Welt. Besonders schön finde ich die Außenpools im Winter wenn die ganze Umgebung mit Schnee bedeckt ist, die Schneeflocken in den Pool schweben und man auf die weißen Berge schauen kann. Seit einer Woche sind die Pools jeden Donnerstag anstatt bis 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet, damit man im Herbst beim „ Schwitzen und Sprudeln unterm Sternenhimmel“ noch länger entspannen kann.

Hochschober Wellness-Nacht

In letzter Zeit bin ich  mit meinen Freundinnen auch ganz oft in unserem Hamam, wo ich sehr gerne auf dem beheizten Stein aus Marmor liege und anschließend in eine der Dampfgrotten gehe , wo ich vor Entspannung fast einschlafen könnte. Irgendwann mache ich mich aber auf ins Sultansgemach zu den kandierten Früchten, Nüssen und türkischen Tees, um das Hamam-Ritual ausklingen zu lassen. Alle die einmal mit mir im Hamam waren ,wissen, dass ich es liebe dort die Orangen und Lokum (so eine Art türkischen Honig) zu essen. Sehr zu empfehlen sind dort die typischen Tees (Çay) in diversen Sorten.

Stilsichere Inneneinrichtung

Gekonnt entspannt

Ein Ort zum Entspannen ist auch unser Ruhebereich, der Schlafsack. Dort liege ich besonders gerne, mit Blick auf den See auf einem Wasserbett und lese, oder höre Musik. Vor allem in der kommenden kälteren Jahreszeit ist es im Schlafsack dank Kuscheldecken besonders gemütlich. Unsere beiden Katzen Kitty und Lilly lieben diesen Ort auch, weil sie dort besonders viele Streicheleinheiten bekommen. Grundsätzlich dürfen die beiden nicht in den Ruhebereich, aber es gibt immer wieder Gäste die sie mitnehmen, wenn sie mit ihren großen Katzenaugen rollen.

Luxus-Liegen mit phänomenaler Aussicht

Entspannung für alleUnd übrigens, wenn mich wieder einmal ein Badhair-Day plagt, dann ist mein Lieblingsplatz definitiv das Haar-Spa. Spa fürs Haar- ist genau das, was ich dann brauche. Cornelia ist eine Flechtkünstlerin. Haare waschen, föhnen und dann wird geflochten. Und wie durch Zauberhand wird der Badhair-Day zum WOW Tag für meine Haare.

Da versteht jemand sein Handwerk

Das "Kunstwerk" ist fertigEin Abstecher an den Jungbrunnen und an die Kaffeemaschine darf bei einem Besuch im Wellnessbereich natürlich nicht fehlen. Es gehört zu einem meiner Rituale an Silvester mit einer meiner besten Freundinnen auf der Lästerbank einen Café Latte zu trinken und über das vergangene Jahr nachzudenken. Und wenn ich auf den Kalender schaue, wird mir klar, es ist nicht mehr lange und wir werden bald wieder auf der Lästerbank sitzen.

Liebe Grüße vom Berg!

Ihre Julia

Wer bin ich überhaupt?

Ich heiße Julia Leeb, bin 14 Jahre alt und habe bis zu meinem 10. Geburtstag durchgehend im Hotel Hochschober, das meinen Eltern gehört, gewohnt. Man sieht meinen Bruder und mich jetzt nur noch an den Wochenenden und in den Ferien im Hotel herumschwirren, was an unserer Schulsituation liegt. Ab jetzt schreibe ich (mit Unterstützung von allen Seiten) den Hochschober Blog weiter.

 

Hochschober OriginalSeit 14 Jahren ist das Hotel Hochschober mein zu Hause. Ich kenne jedes Versteck, jeden Geheimweg, könnte zu jeder Treppe und jedem Lift eine Geschichte erzählen und bin schon gefühlte tausend Mal durch alle für Gäste unzugänglichen Räume gegangen. Man könnte schon fast sagen ich kenne jede Ecke des Hauses in und auswendig.

Wie ... daheim

Als Kind war es für mich immer selbstverständlich in einem Hotel aufzuwachsen. Es war normal in die Küche gehen zu können und das bestellen zu können worauf man Lust hat. Mir wurde erst im Kindergarten bewusst, dass nicht alle Kinder in einem Hotel aufwachsen, aber man kann es mir nicht übelnehmen, schließlich kannte ich nichts anderes. Früher wollte ich immer wie alle anderen in einem „normalen“ Haus wohnen und ein „normales“ Leben führen aber mittlerweile könnte ich mir ein Leben ohne Hochschober auf keinen Fall mehr vorstellen.

Wenn Sie also wissen möchten, wie das Leben in einem Hotel so aussieht, was man als Jugendliche in einem Hotel so alles macht oder was der Hochschober außer Wellness und Kulinarik noch zu bieten hat, dann können Sie sich ab sofort einmal im Monat über einen spannenden Blogbeitrag von mir freuen.

Liebe Grüße vom Berg!

Ihre Julia

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