Sie schwimmen in reinem Seewasser.
Im Hochschober können Sie das ganz Jahr über im Freien schwimmen. Im 25 Meter langen Becken, in reinem Seewasser und an der frischen Luft. Ob Sommer oder Winter: Das Wasser im See-Bad hat immer 30 Grad,
Die Idee reift
Was tun, wenn man ein Hotel am See hat, aber kaum eine Möglichkeit, im klaren Seewasser zu schwimmen? Weil es ziemlich kalt ist.
Seniorchef Peter Leeb, selbst ein begeisterter Schwimmer, tüftelte lange an einer Lösung. Für sich selbst und für seine Gäste. Die sollte
praktisch und vor allem
umweltfreundlich sein. Einen ersten Ansatz dafür fand er in einer Diplomarbeit, die an der Universität Graz erschienen war. Doch bis das Hotel-Bad im Turracher See verwirklicht werden konnte, dauerte es rund 10 Jahre.
Eine Innovation: das immer warme See-Bad
1995 eröffnete das Hotel Hochschober das erste beheizte See-Bad in den Alpen, schwimmfreundliche
25 x 10 Meter groß. Im Becken befindet sich ausschließlich
Seewasser, das mit Hilfe eines eigens entwickelten Systems auf 30 Grad erwärmt wird.
Schwimmen rund ums Jahr
Je nach Jahreszeit erleben Sie beim
Schwimmen den Sonnenaufgang, ziehen Ihre Runden im morgendlichen Nebel, schauen den Eisläufern und Winterspaziergängern zu, wenn sie auf dem Turracher See unterwegs sind. Das See-Bad ist nämlich im Winter die einzige offene Stelle im ansonsten zugefrorenen Turracher See.
Strand und Boote
Im Sommer ist das See-Bad das Herzstück unseres
Alpenstrandes. Mit bestem Blick auf die Berge und den See können Sie hier auf komfortablen Liegen sonnen, in bergtauglichen Strandkörben ruhen oder per Boot oder Wasserfahrrad den See erkunden.
Technik und Innovation
Das – patentierte und zur Zeit der Eröffnung weltweit erste – beheizte See-Bad funktioniert ganz einfach und baut auf der
physikalischen Besonderheit auf, dass Wasser bei 4 Grad am schwersten ist. Wärmeres Wasser schwimmt entsprechend auf kälterem.
Schwimmende Edelstahl-Pontons grenzen das 25 x 10 Meter große Bad an der Oberfläche ab. Von diesen Pontons ragen seitliche Abgrenzungen etwa 3 Meter in die Tiefe. So bleibt das warme Seewasser im abgegrenzten Becken.
Nach unten - und das ist besonders wichtig - ist das See-Bad offen, denn das darunter liegende kältere Wasser bildet eine natürliche Abgrenzung. Dies ermöglicht zudem einen laufenden Wasser-Austausch. Das erwärmte Wasservolumen wird alle 10 Stunden einmal ausgetauscht. Somit können wir auf jede Art von Zusätzen und Wasserbehandlung verzichten.
Um das Wasser zu erwärmen, wird im Sommer mit einer Wärmepumpe relativ wenig zugeheizt. Im Winter nutzen wir
umweltfreundliche Energie aus dem nahen Holzschnitzelheizwerk.