Archiv des Autors: Martin Klein

Geschafft! 33 neue Zimmer

Wie werden die neuen Zimmer ankommen? Was werden unsere Gäste sagen? Die letzten Tage brachten einige spannende Momente für uns. Und jede Menge Komplimente. Die feinfühlige Kombination von alpinen Materialien und Mustern mit originellen zeitgemäßen Zitaten findet Anklang. Unseren Innenarchitekten Christian Satek und Mag. Sabine Kreuzspiegl von Mirror Interior in Wien ist es einmal mehr gelungen, eigenständige und gleichzeitig Hochschober-typische Räume zu gestalten.

Viele der verwendeten Elemente werden Sie in keinem anderen Hotel so finden. Alle Möbel wurden eigens für uns entworfen und von der Tischlerei Sterling aus dem Lavanttal aus gekalkter Eiche gefertigt. Details wie das Blumenornament auf den Nachttischchen nehmen Bezug zur Natur auf der Turracher Höhe. Wollstoffe, Schmiedeeisernes und Steinplatten bzw. –flächen in den Badezimmer vermitteln behagliche Berg-Atmosphäre. Nostalgisch und modern zugleich sind die zierlichen Sekretärschreibtische, ebenfalls ein eigener Entwurf. Sie beherbergen unter anderem die Docking-Station für diverse elektronische Geräte. Noch eine Besonderheit gibt es in allen Zimmern: Geräuschlose Zirbenlüfter sorgen für angenehmen Duft und ruhigen Schlaf.

Ruhig schlafen können jetzt auch alle, die am Umbau mitgewirkt und dafür gesorgt haben, dass wir den Zeitplan so exakt erfüllen konnten. Danke an unser bewährtes Handwerker-Team und an unsere Mitarbeiter. Ohne das Zusammenspiel vieler erfahrener und aufmerksamer Menschen wäre ein Umbau in so kurzer Zeit undenkbar.

Nun aber empfehlen wir, dass Sie sich am besten selbst ein Bild machen und sich in der Bildergalerie umschauen. Oder – noch besser – Sie besuchen uns bald einmal und probieren eines der neuen Zimmer persönlich aus.

Hier ist der Link zur Bildergalerie: http://www.hochschober.com/de/service-kontakt/bildergalerien.php?show=2765

Verantwortung zeigen – Qualität aus der Region

Als Hotel – und Großverbraucher in Sachen Lebensmittel – hat man zwei Möglichkeiten: Man bezieht seine Produkte vom Großhändler oder man wählt seine Lieferanten persönlich aus. Wir bevorzugen die zweite Variante. Rund 50 Prozent aller Lebensmittel stammen von Bauern und Erzeugern aus der Region. Davon wird rund die Hälfte nach biologischen Grundsätzen erzeugt.

Diese Form des Einkaufs ist naturgemäß mit mehr Aufwand und höheren Kosten verbunden. Dafür bringt sie eine Reihe von Vorteilen mit sich: Wir können uns auf die Qualität verlassen, weil wir die einzelnen Betriebe persönlich kennen und regelmäßig besuchen. Die Wertschöpfung bleibt in der Region. Kurze Transportwege schonen die Umwelt genauso wie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Verpackungsmaterial. Wo immer es möglich ist, bevorzugen wir Mehrwegverpackungen oder biologisch abbaubares Material.

Was kommt alles aus der Region oder wird – mit regionalen Produkten – in der Hotelküche erzeugt? Brot, Marmeladen, Milch und Milchprodukte, Honig, Eier, saisonales Obst und Gemüse, Fleisch, Wurstspezialitäten, zahlreiche Käse und auch Fische.

Eng ist auch die Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Bereichen – vom lokalen Taxiunternehmen bis zu Handwerkern.

Mehr über die Lieferanten unserer kulinarischen Produkte lesen Sie hier: http://www.hochschober.com/de/genuss-kulinarik/frisch-aus-der-region.php

Alles im Gleichgewicht. Mit Rolfing®-Bewegung vom 6. bis 13. April

Körpertherapie ist ein Thema, das mich schon immer begleitet und fasziniert hat. Vor meiner Hochschober-Zeit als Physiotherapeut und Rolfer® – nun unter anderem als Mitgestalter von Programmen, die Bewegung und Therapie kombinieren.

Darum freue ich mich besonders, dass nun schon zum dritten Mal Ingrid Kerec bei uns im Hochschober eine Rolfing®-Bewegungswoche leiten wird, und zwar vom 6. bis 13. April. Ingrid Kerec ist einerseits eine versierte Rolferin mit eigener Praxis in Wien. Andererseits befasst sie sich, als ausgebildete Tänzerin und Tanzpädagogin, eingehend mit Bewegung und den anatomischen und funktionellen Gegebenheiten des Körpers.

In dieser Woche mit Ingrid Kerec erfahren Sie zum Beispiel, wie Sie sich ohne Anstrengung bewegen, Ihre Muskeln und das Bindegewebe stärken, Spannungen lösen und die Schwerkraft nützen. Auf diese Weise schulen Sie Ihr Körperbewusstsein und steigern Ihr Wohlbefinden spürbar. Das Gelernte können sie leicht ins Alltagsleben übernehmen, auch um Schmerzen zu lindern oder Stress abzubauen.

Auf dem Programm stehen drei Einheiten täglich. Dazwischen bleibt genügend Zeit, sich zu entspannen oder anderes zu unternehmen. Eine Woche, die ich Ihnen sehr empfehlen kann.

Ice Polo – elitärer Pferdesport? Genau das Gegenteil!

Ice-Polo am Turracher See? Wenn hier vom 7. bis 10. März die Ice-Polo-EM stattfindet, dann wird das ein familiäres Ereignis. Jeder kann zuschauen (kostenlos), jeder kann mitfeiern.

Woher kommt Polo und warum findet ausgerechnet bei uns auf knapp 1.800 m Seehöhe eine Polo-Europameisterschaft statt?Vor zwei Jahren, beim ersten Ice-Polo-Turnier auf der Turracher Höhe, habe ich das von den Kommentatoren mitgenommen: Die bei uns praktizierte Variante „A Quechua“ – auf freien Feld – kommt aus Argentinien. Diese Form des Polo hat, anders als das als elitär empfundene Polo in manchen Wintersportorten, eine Tradition als Familienfest. Mit freiem Eintritt, der Nähe zum Spielfeld und dem fröhlichen Kommen & Gehen.

Auf die Turracher Höhe kam Ice Polo durch die Freundschaft zwischen Christoph Brandstätter (Seehotel Jägerwirt) und Dr. Uwe Seebacher. Der passionierte Polospieler ist der Initiator und Promotor der Veranstaltung und spielt auch selbst mit. Die Sicherheit der Spieler und der Schutz der Pferde sind ihm ganz besonders wichtig. Und auch der Wunsch, ein Stück südamerikanischen Lebensgefühls in die Kälte des Turracher Winters zu bringen.

Was erwartet uns ab Donnerstag, 7. März? Auftakt ist die Eröffnungszeremonie um 18.00 Uhr bei der Kornockbahn (Wohnzimmer).

An den Spieltagen (8. bis 10. März) beginnen die Turniere jeweils um ca. 13.00 Uhr. Bei freiem Eintritt können Sie vom Spielfeld-Rand aus hautnah die einzigartige Stimmung erleben. Gut und verständlich erklären die Sprecher das Spiel, führen zwischendurch Interviews und geben Hintergrund-Informationen zu den Vor- und Nachbereitungen.

Am Freitag trifft man sich ab 20.30 Uhr zum gemütlichen Umtrunk und zum Plaudern im Seehotel Jägerwirt. Am Samstag findet die Players Night mit Live-Musik im Hotel Hochschober statt. Für edlen „Jacquespagner“ sorgt der Wahl-Turracher und erfolgreiche Uhrenfabrikant Alfred Riedl (Jacques Lemans). Erzeugt wird dieser Schaumwein aus Sauvigon-Trauben aus dem eigenen Weingarten „Vierberglan“ bei St. Veit!

Das Finalspiel findet am Sonntag um 15.30 Uhr statt, danach die Siegerehrung am Spielfeld. Übrigens gibt es heuer erstmals ein Preisgeld, das aber nicht nach Toren und Punkten vergeben wird. Das Publikum wird entscheiden, welches Team das schönste und fairste Spiel während des gesamten Turniers gezeigt hat – also Sieg nach Sympathie-Punkten! Ganz dem Gedanken der argentinischen Polo-Tradition verbunden – Polo für Familie und Freunde. Genau das Gegenteil von elitär!

Verantwortung zeigen. Wie funktioniert das See-Bad?

Recht einfach, denn sein Prinzip baut auf der physikalischen Besonderheit auf, dass Wasser bei 4 Grad am schwersten ist. Wärmeres Wasser schwimmt also auf kälterem. Beheizt wird das 25 x 10 Meter große See-Bad über die seitlichen Abgrenzungen, die bis in eine Tiefe von ca. 3 Metern reichen.

Nach unten – und das ist besonders wichtig – ist das See-Bad offen, denn das darunter liegende kältere Wasser bildet eine natürliche Barriere. Dies ermöglicht zudem einen laufenden Wasser-Austausch. Somit können wir auf jede Art von Zusätzen und Wasserbehandlung verzichten.

Um das Wasser zu erwärmen, wird im Sommer mit einer Wärmepumpe relativ wenig zugeheizt. Im Winter nutzen wir umweltfreundliche Energie aus dem nahen Holzschnitzelheizwerk und decken das Bad tagsüber ab, um die Wärme zu konservieren. Geöffnet ist das Bad im Winter deshalb in der Früh und am Abend.

Verantwortung zeigen. Mitarbeiter finden und binden

Ein geflügeltes Wort in der Hotellerie lautet: „Mit jedem Höhenmeter steigt die Herausforderung, Mitarbeiter zu finden und zu binden.“ Das ist ein Teil der Realität für ein Hotel, das auf 1.763 Metern Höhe liegt. Darüber hinaus versteht es sich von selbst, dass zufriedene, engagierte, aufmerksame Mitarbeiter das Um und Auf für ein Hotel unserer Qualitätsklasse sind.

Es genügt jedoch nicht, wenn man sich solche Mitarbeiter wünscht. Unsere Aufgabe sehen wir darin, die bestmöglichen Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter zu schaffen. Das beginnt mit der Zusammenarbeit mit den Schulen in der Umgebung. Hier präsentieren wir uns regelmäßig und laden angehende Lehrlinge, Mitarbeiter und deren Eltern zu Tagen der offenen Türe.

Wer im Hochschober arbeitet, genießt eine Reihe von Vorzügen. Zum Beispiel liegt die Bezahlung über dem Branchendurchschnitt, es gibt eine echte 5-Tagewoche mit geregelten Arbeitszeiten (in der Hotellerie keine Selbstverständlichkeit!), Mitarbeiter können sich ihre freien Tage und Urlaube weitestgehend flexibel einteilen, sie wohnen in schönen Zimmern im Hotel bzw. in Appartements in der Nähe, die Verpflegung und alkoholfreie Getränke sind kostenlos (auch an freien Tagen), in der Freizeit können Mitarbeiter alle hoteleigenen Einrichtungen und der Welt aus Wasser, Wärme, Wohlgefühl nützen, regelmäßige Betriebsausflüge und Studienreisen finden statt.

Wesentlich zur Arbeitsplatzzufriedenheit trägt die mehrfach ausgezeichnete Mitarbeiter-Akademie bei, die rund 100 Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen pro Jahr organisiert und anbietet.

Yoga am Berg-Wochen

Vom 28. Oktober bis 2. Dezember zur Ruhe kommen

Reisen in ferne Länder waren oftmals der Auftakt für eine Innovation im Hochschober. Deutlich sichtbar machen das der Chinaturm und das Hamam. Die Beschäftigung mit anderen Kulturen spiegelt sich auch im Massage- und Behandlungsprogramm wider, ebenso im Bewegungsprogramm.

Yoga, das seinen Ursprung in Indien hat, können Sie im Hochschober schon seit vielen Jahren praktizieren. Neben Stunden, die wir das ganze Jahr hindurch anbieten, finden zweimal im Jahr, im Frühsommer und Spätherbst, die „Yoga am Berg“-Wochen statt.

Vom 28. Oktober bis 2. Dezember steht jede Woche ein anderer Yogastil im Mittelpunkt. Fünf international tätige Yoga-Lehrerinnen und –Lehrer geben bis zu drei Yoga-Einheiten am Tag. Die Übungen sind sowohl für Anfänger als auch für Geübte geeignet.

Was steht auf dem Programm? Körperbetonte Yoga-Schulen wie Hatha- und Iyengar-Yoga. Kundalini-Yoga, das die innere Kraft erweckt. Yoga, das die heilsame Verbindung von Körper, Geist und Seele wieder herstellt sowie Yoga, das den Organismus beim Entgiften und Entschlacken unterstützt.

Ganz auf Yoga stellt sich auch die Küche ein. Ayurvedische Gerichte bereichern das Frühstücksbuffet. Gemüse-Currys oder fernöstlich gewürzte Müsli-Varianten mögen aufs Erste ungewöhnlich wirken, sind aber der beste Auftakt für einen bewegten Tag. Auf dem Speiseplan für den Mittag und Abend findet sich eine noch reichere Auswahl von leichten und vegetarischen Speisen.

Details über die „Yoga am Berg“-Wochen lesen Sie hier: http://www.hochschober.com/de/kreatives-inspirierendes/yoga-am-berg.php

Ein Hoch aufs Höhentraining!

Lauftraining mit Experten

Lauftraining auf der Turracher Höhe

Wer dieser Tage frühmorgens beim Laufen oder Spaziergang mit dem Hund unterwegs ist, trifft garantiert auf die Laufprofis aus Kenia. Sie sind seit vielen Jahren zu Gast auf der Turracher Höhe und geben Lauftrainings. Denn Höhentraining in mittleren Höhenlagen ist besonders effizient.

Was hat es mit der Höhe und dem Training auf sich? Im Hochschober haben wir unsere persönliche Höhenstudie mit unserem Hausarzt durchgeführt. Vor ein paar Jahren nahm er das Blut der Mitarbeiter unter die Lupe, und zwar zu Beginn und am Ende der Sommersaison. Das Ergebnis? Allein schon durchs Arbeiten in dieser Höhenlage waren bei allen die roten Blutkörperchen deutlich gestiegen.

Was bringen mehr rote Blutkörperchen? Sie transportieren mehr Sauerstoff ins System und beleben alle Zellen. Die Herzfrequenz steigt, der Kreislauf und der Stoffwechsel werden angekurbelt. Man fühlt sich rundum wohler. Interessant finde ich, dass der Körper erstaunlich schnell mehr rote Blutkörperchen produziert. Schon ab einem Höhenaufenthalt von 3 bis 4 Tagen sind Veränderungen feststellbar. Eine oder gar zwei Wochen sind natürlich besser und Bewegung verstärkt diesen Prozess.

Wenn Sie vom Höhentraining profitieren möchten, haben Sie im Juli und August jeden Dienstag und Donnerstag die Möglichkeit, mit den Profis aus Kenia zu trainieren. Das Lauf-Programm beginnt um 10 Uhr und dauert rund 1,5 Stunden. Oder Sie unternehmen Wanderungen, Nordic-Walking- oder Mountainbike-Touren, wahlweise in Begleitung unserer Guides oder individuell.

Ausprobiert: Turracher AlmZeit

Die AlmZeitHütte auf der wunderschönen Turracher Höhe

Die AlmZeitHütte auf der wunderschönen Turracher Höhe

Sonnenschein und Mittagspause, also rauf auf den Berg! Freundin B., gerade zu Besuch, beschließt mit zu gehen. Respektive zu fahren, denn erst einmal nehmen wir die Panoramabahn. Für eine kurze Spazierrunde ist der AlmZeitWeg genau richtig, denke ich. Ohne zu bedenken, dass Freundin B. den Weg noch nicht kennt und somit auch nicht die Spielestationen, die den Weg säumen. Die kenne ich wiederum bestens von Ausflügen mit den Kindern, die meistens viel länger dauern als geplant, weil das Spielen die Kleinen so fasziniert.

Also probieren Freundin B. und ich erst einmal die Schaukelliege beim Beginn des Weges aus. Liegen wie diese stehen hier gut platziert an Punkten mit schöner Aussicht und es sitzt sich sehr angenehm, während man sanft vor und zurück schwingt.

Doch Freundin B. hat schon Station Nr. 1 erspäht, den Himmelszeiger. Dort gelangt man über ein Kletternetz hinauf zu einer Uhr, die man per Knopfdruck betätigen kann. Meistens sind es Kinder, die behände zur Uhr hinauf kraxeln. Weil wir schon da sind, probieren wir, ob das Erwachsenen auch gelingt. Ein bisschen wackelig ist die Sache, aber durchaus zu bewältigen.

Weiter gehts mit Ausprobieren und wir fühlen uns ein bisschen in die Kindheit versetzt. Am Klangzaun machen wir munter Musik (oder eher Töne). Die Sonnenuhr, bei der wir selbst der Zeiger sind, zeigt tatsächlich die richtige Zeit an. Im Zeitraum sprinten wir ein kurzes Stück – 20 km/h (!) misst die Uhr. Wie weit wir springen können, wäre auch messbar, doch das lassen wir dieses Mal aus. Das Ausgraben von Schätzen beim Sandplatz Langeweile überlassen wir lieber kleinen Schatzsuchern. Dafür widmen wir dem Zeitfluss unsere ganze Aufmerksamkeit. Machen Wasserläufe auf und zu, aktivieren überraschende Springbrunnen und plätschern herum.

Zum Abschluss gönnen wir uns ein Wunsch-Eis auf der AlmZeitHütte. Aus der neuen Eismaschine, die Früchte, Schokolade, Nüsse und andere köstliche Zutaten nach Wahl mit Eis vermixt. Köstlich! Weil wir grad so in Spiellaune sind, gehts natürlich mit dem NockyFlitzer hinunter ins Tal. Streng genommen ist die Mittagspause schon längst vorbei, aber wenn man mit der Zeit spielt, kann man schon einmal auf die Zeit vergessen ….

Das Dach des Chinaturms

Folge 7 – Wie man die Sache anfängt, so gerät sie.

Das neue Kupferdach am Chinaturm ist fertig und glänzt in voller Pracht.

Chinaturm mit neuem Kupferdach des Hotel HochschoberFrühling 2012: Wenn das Kupferdach die Sonne reflektiert, ergeben sich ganz neue Lichtspiele am und im Chinaturm. Der rote Außenanstrich beginnt zu leuchten und innen, zum Beispiel im Teehaus, erhellt sich der Raum bis hinauf zu den Dachbalken. Schön schauts aus!

Kaum sind die letzten Gäste Mitte April abgereist, beginnen auch schon die Umbauarbeiten. Gut 30 Dachdecker und Zimmerer arbeiten vier Wochen lang in 2 Schichten – so eifrig, dass sie sogar eine Woche früher fertig werden als geplant. Alles geht Hand in Hand. Zuerst wird rund um den Chinaturm alles abgedeckt, dann entsteht das Baugerüst. Zwei Wochen dauert es, das schadhafte Ziegeldach abzutragen. Parallel dazu fertigen die Zimmerer den neuen Unterbau. Stück für Stück bringen die Dachdecker das Kupfer an, jedes Stück wird vor Ort zugeschnitten und angepasst. Täglich im Einsatz ist auch der Minibagger, der Tonnen von abgeschlagenen Ziegeln vom Chinaturm zum Schuttcontainer fährt.

Das Wetter spielt fast immer mit. Von Sonne bis Schneefall ist alles mit dabei und dort, wo für kurze Zeit Schnee auf dem Kupferdach liegt, fängt es bereits an zu patinieren. Vermutlich wird es sich im Laufe der Zeit bräunlich verfärben. Denn wie das Kupfer patiniert, hängt auch vom Umgebungsklima ab.

Peter Tschuschnig, Hochschober-Prokurist und Bauleiter, erzählt, mit wie viel Engagement und Freude die Handwerker bei der Sache waren. Schließlich hat man nicht alle Tage einen so exotischen Auftrag. Die Dachdecker von City Dach aus Klagenfurt, die Zimmerer und Handwerker von der Baufirma Ehrenreich aus Tamsweg und die Maler der Firma Mayr, ebenfalls aus Tamsweg, haben ihren Auftrag mit Bravour gemeistert. Gute Voraussetzungen für ein möglichst langlebiges Dach.