gepostet am 11. Oktober
von Andrea Scherer
Alljährlich im Herbst, wenn es draußen kühler wird, laden wir an den warmen Herd. In diesem Fall in die Hotelküche. Dort zeigen Küchenchef Josef Dorner und seine Mitarbeiter in kompakten Kochkursen, wie’s geht. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr erstmals die Alpen-Adria-Küche. Diese besondere Küche profitiert von den Vorzügen der Dreiländerregion Italien – Slowenien – Österreich/Kärnten und vereint somit mediterrane Eleganz und alpine Bodenständigkeit.
Was steht auf dem Kochplan?
Zum Beispiel Steinpilzsuppe mit „Plentn“ (= Polenta), gebratene Gemüseterrine mit Burrata (= eine spezielle Mozzarella-Variante), rosa Rinderückenröllchen mit Mangold und Pinienkernen. Liebhaber von köstlichen Desserts bereiten Tiramisu mit „Grantn“ (= Preiselbeeren) und Sorbetto zu.
Wann finden die Kochkurse statt?
Bis 18. Dezember jeden Dienstag Nachmittag. Verkostungen regionaler Spezialitäten stehen jeden Donnerstag auf dem Programm. Zu Gast sind Produzenten aus der Region, die uns rund ums Jahr mit Köstlichkeiten versorgen: vom Bäcker bis zum Fleischer, vom Fischzüchter bis zum Edelbrenner.
gepostet am 13. Juni
von Andrea Scherer
Der Bergfrühling ist da! Bis er auf fast 2.000 Metern Höhe ankommt, dauert es ein bisschen länger als im Tal. Dafür entfaltete er sich in aller Farbenpracht.
Wer sich jetzt auf eine Wanderung begibt, taucht förmlich in ein Blütenmeer ein: zartblaue Vergissmeinnicht, pralle Sumpfdotterblumen, Enzian, schneeweiße Berganemonen und die Alpenrosen (hierzulande „Almrausch“ genannt), die in ein paar Tagen in voller Blüte stehen werden. Wunderschön sind die anzuschauen und wissen so manche Geschichte zu erzählen.
Das Windröschen, auch Anemone genannt, verdankt seinen Namen einer griechischen Legende: Die Göttin Flora und ihr Mann Zephyr, der Gott des Windes, lebten friedlich zusammen. Doch eines Tages verliebte sich Zephir in die Nymphe Anemona – worauf sie die Göttin Flora kurzerhand in eine Blume verwandelte.
Wer Haus und Stall vor Dämonen schützen möchte, behilft sich mit Sumpfdotterblumen. Getrocknete Sumpfdotterblüten, an Walpurgis (30. April) vor die Tür des Stalles gestreut, sollen die Hexen abhalten. So glaubte man jedenfalls in früheren Zeiten.
Als Symbol für die Treue gilt der blaue Enzian. Pflücken sollte man ihn dennoch nicht. Er steht, wie auch der Almrausch, unter Naturschutz.
Mehr Geschichten – und die schönsten Blumenplätze – wissen unsere Wanderbegleiter Herbert und Isabella. Sie lassen sich für jeden Tag und für jede Witterung genau die richtige Route einfallen. Wie wir aus eigener Erfahrung berichten können: Ein Genuss fürs Auge sind Blütenwanderungen allemal und wohltuend obendrein.
gepostet am 04. Februar
von Andrea Scherer
Im Jahr 2002 wurde in Vorarlberg das Projekt „Brückenschlag“ ins Leben gerufen. Die Idee: Führungskräfte aus Unternehmen und aus sozialen Einrichtungen wechseln für eine Woche in den jeweils anderen Arbeitsalltag. Mittlerweile hat die Brückenschlag-Idee in allen Bundesländern gegriffen. Und auch im Hochschober, wo soziale Verantwortung ein zentraler Teil der Unternehmensstrategie ist.
2010 absolvierte Karin Leeb einen Brückenschlag-Einsatz bei SOS Kinderdorf Kärnten. Ihren Erfahrungsbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der M.A.Z. Die Wahl fiel nicht zufällig auf das Kinderdorf. Familie Leeb engagiert sich schon seit vielen Jahren für das SOS Kinderdorf Moosburg. Im Gegenzug lernte Mag. Ingrid Lapan von promente Kinder, Jugend und Familie die Arbeit im Hochschober kennen.
2011 befasste sich Martin Klein bei seinem Brückenschlag-Einsatz mit der Arbeit und den Aufgaben der Caritas in Kärnten. Einsätze weiterer Führungskräfte sind bereits fix geplant.